Leitung:
Berno Thim

Retgendorfer Straße 4
19067 Rampe

Fon: 03866 67121


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Der Arbeitsbereich für Menschen mit Körperbehinderung

In den Ramper Werkstätten wurde ein spezieller Arbeitsbereich für Menschen mit Körperbehinderung eingerichtet. In dieser Gruppe werden Frauen und Männer mit einer wesentlichen körperlichen Behinderung und erheblichen Einschränkungen der selbstständigen Lebensführung beschäftigt. Alle Beschäftigten sind auf einen Rollstuhl angewiesen. Ursachen der Körperbehinderung können unterschiedliche sein:

  • Behinderung von Geburt an, z.B. infantile Cerebralparese oder Spina bifida
  • Erworbene Behinderung durch Krankheit, z.B. Apoplexie, Multiple Sklerose, Muskelatrophie, Hirnblutungen oder Schlaganfall
  • Erworbene Behinderung durch Unfall, z.B. Zustand nach Schädel-Hirn-Trauma, Amputation oder Querschnittslähmung

Die Schwerpunkte der inhaltlichen Gestaltung der Begleitung zielt auf die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft, im Besonderen auf die Teilhabe an wertschöpfender Tätigkeit. Daran orientieren sich unsere Leistungen:

  • Einrichtung individueller Arbeitsplätze unter Berücksichtigung der körperlichen Einschränkung mit Bezugnahme spezifischer Arbeitshilfen. Beispiele für Arbeitsplätze: Montage und Verpackung von industriellen Kleinteilen mit Sortier-, Abfüll- und Verpackungshilfen, Computergestützte Tätigkeiten, Mitarbeit im Empfangsbereich des Diakoniewerkes oder Kreativangebote zur Herstellung von Eigenprodukten.
  • Sicherstellung der umfassenden pflegerischen Versorgung
  • Psychosoziale Hilfen
  • Therapeutische Angebote, z.B. Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie
  • Individuell abgestimmte Fördermaßnahmen: Ergänzende Tätigkeiten in den Bereichen der Kommunikation, Mobilität und im lebenspraktischen Bereich.