Thomas Tweer
Geschäftsführer

Diakoniewerk
Neues Ufer gGmbH

OT Rampe
Retgendorfer Straße 4

19067 Leezen

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Ein Ort der Begegnung für Mensch und Tier – der Tierhof in Rampe

„Ich werde innerlich ganz gerade, wenn ich bei den Tieren bin“ – so drückt Annett Ebert ihr Empfinden über ihre Zeit auf dem Tierhof aus. Damit spricht sie all jenen aus dem Herzen, die im Rahmen der tiergestützten Pädagogik des Diakoniewerks Neues Ufer besondere Kontakte zu Tieren aufnehmen können.

Die Angebote bauen darauf auf, dass sich der regelmäßige Umgang mit bestimmten Tieren positiv auf Körper, Geist und Seele auswirken kann. Für Andrea Hauser, Sozialpädagogin mit der Zusatzqualifikation in tiergestützter Pädagogik, zeigen sich therapeutische Wirkungen etwa in der Stärkung der Konzentration und des Selbstwertgefühls der Teilnehmer bei der Mitversorgung der Tiere. Besucher empfinden das Streicheln der Tiere als sehr entspannend und beruhigend. Ganz besondere Wirkung haben Tiere auf Menschen mit depressiven Stimmungen: Oftmals sind sie beim Umgang mit Tieren nicht wiederzuerkennen: Vor allem mit der Freude, die sie ausstrahlen.

Die Angebote richten sich an Kindergarten- oder Schulkinder, an Menschen mit körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen sowie ältere und demente Menschen. Die Förderstunden auf dem Tierhof sind sehr beliebt – vielleicht nicht zuletzt auch deshalb, weil die gegenseitige Wertschätzung von Mensch und Tier zu spüren und zum Greifen nah scheint.

Leider müssen viele dieser Stunden vor allem für Rollstuhlfahrer ausfallen, wenn die ungepflasterten Wege witterungsbedingt nicht befahrbar sind. Auch die Nutzung des gemütlichen Kaminzimmers bleibt ihnen vorenthalten, weil es keine Rampe gibt. Hier wünschen sich Besucher und Teilnehmer des Tierhofs bessere Bedingungen. Mit dem aktuellen Fundraising-Projekt wollen wir Mitstreiter gewinnen, die sich für die Idee des Tierhofs begeistern und uns unterstützen. Wir bitten um Spenden, damit wir in einem ersten Schritt mit der Pflasterung der Zuwegung und dem Bau einer Rampe die Angebote interessierten Besuchern zugänglich machen können – Ideen für weitere Projekte gibt es auch schon! Ihr Ansprechpartner: Anna Karsten.